Hilferuf


Im Wartburgkreis wurden durch bisher Unbekannte ca. 60 Chinchillas in einem unbewohnten Gebäude entsorgt.

Diese Tiere brauchen jetzt sichere und artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten bei Kennern und Liebhabern dieser Tierart.
Wer ist in der Lage, Tiere aufzunehmen??? ( 03677/671157 )
Hinweis für Anfänger:

In dem Buch des Deutschen Tierschutzbundes  ,, Kleine Heimtiere“ sind die Haltungsanforderungen dargestellt.

Schon jetzt vielen Dank bei der Lösung dieses Tierschutzproblems.

Tierschutz hat Zukunft - mit Ihrem Testament


,, Wie kann ich dafür Sorge tragen,
   daß mein geliebtes Haustier auch nach meinem Tod gut versorgt ist?“
,, Ich möchte den Tierschutz mit meinem Nachlass unterstützen. Wie mache ich das?“

Zwar haben Tiere in Deutschland kein Erbrecht .Doch die Zukunft Ihres Haustieres kann gesichert werden:
Sowohl natürliche als auch juristische Personen können Sie testamentarisch verpflichten, das Tier bestmöglich zu versorgen. Aber auch, wenn Sie kein Haustier absichern müssen, spricht vieles für ein Testament: Etwa, wenn Sie keine Erben haben und verhindern wollen, daß Ihr Nachlass an den Staat fällt oder einfach einen guten Zweck mit einem Teil Ihres Erbes bedenken möchten. Dann setzen Sie ein Zeichen über das eigene Leben hinaus!
Wer einem Tierschutzverein etwas vererbt, dessen Hilfe kommt ungeschmälert bei den Tieren an.

Der gute Zweck erbt steuerfrei.
Sprechen Sie uns an!
 
Vorsitzende Tierschutzverein Ilmenau u.U. e.V.
Regina Urbatschek

Unsere Mitglieder und Tierfreunde

Unseren Mitgliedern, Tierfreunden, Sponsoren und Gassigehern wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr. Gleichzeitig bedanken wir uns für die Unterstützung und hoffen, daß Sie dem Tierschutzverein Ilmenau auch 2016 gewogen bleiben. Regina Urbatschek Vorsitzende Im Tierschutzverein Ilmenau u.U. e.V.

Was tun,wenn ein Tier vermißt oder gefunden wird?

Aus aktuellem Anlass teilt der TSV Ilmenau u.U. e.V. nochmals die Verfahrensweise im Zusammenhang mit Fund- und herrenlosen Tieren mit.

Wenn jemand ein Tier findet bzw. sein Tier vermisst, ist das örtliche Tierheim der erste Ansprechpartner.
Hier werden die Daten gesammelt und koordiniert, um Mensch und Tier wieder zusammenzuführen.
Ein vorhandenes Lesegerät ermöglicht es, anhand des Transponders über das Deutsche Haustierregister oder Tasso den Halter zu ermitteln.

Nachts und an den Wochenenden besteht für Finder die Möglichkeit, entsprechende Telefonnummern bei der Rettungsleitstelle des Ilm-Kreises 03628/6288180 und bei der Polizeiinspektion Ilmenau 03677/6010 zu erfragen, unter denen sachkundige Auskünfte erteilt werden bzw. die Aufnahme ins Tierheim organisiert wird.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das Fundrecht, was im BGB geregelt ist.

Ein glücklicher Ausgang ist für uns immer ein Grund zur Freude.

Tierschutzverein Ilmenau u. U. e.V.               

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – Deutscher Tierschutzbund warnt vor tierischen Überraschungen unter dem Tannenbaum Gerade zu Weihnachten wünschen sich Kinder oftmals ein eigenes Heimtier und viele Menschen überlegen, ihre Liebsten mit einem tierischen Geschenk zu überraschen.

Der Deutsche Tierschutzbund warnt allerdings ausdrücklich vor dem Verschenken von Tieren. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt stattdessen eine gründliche und vor allem gemeinsame Vorbereitung auf ein mögliches neues Familienmitglied. Wer zu Weihnachten trotzdem etwas „tierisches" verschenken möchte, kann auf gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder auf geeignetes Heimtierzubehör zurückgreifen.

„Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die ich einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt. Egal ob Meerschweinchen, Kaninchen oder Kätzchen – ein Tier sollte man sich immer ganz bewusst zulegen, als Spontangeschenk ist es absolut ungeeignet.“

Endstation Tierheim
Nach den Feiertagen oder im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude über das neue Familienmitglied oft schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – an ihnen hängen bleibt. „Selbst wenn ein Kind hoch und heilig verspricht, sich um das Tier zu kümmern, muss man als Elternteil immer darauf gefasst sein, einzuspringen. Ein Kind kann und darf nie alleine die Verantwortung für ein Haustier tragen“, sagt Schröder.

Gemeinsam und bewusst entscheiden

Wer ernsthaft ein neues tierisches Familienmitglied in Erwägung zieht, sollte sich im Vorhinein ausreichend darüber Gedanken machen, welches Tier am besten in die Familie passt, ob alle Rahmenbedingungen stimmen und ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können. Bei der Entscheidung sollte die ganze Familie einbezogen werden und mit dem neuen Haustier einverstanden sein. Ein erster Gang lohnt sich dann immer ins Tierheim, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Auch bei der Auswahl des Tieres sollten sich die Interessenten ausreichend Zeit nehmen - die Erfahrung der Tierpfleger, die ihre Schützlinge genau kennen, kann helfen, das passende Tier zu finden. Dennoch sollte ein Tier möglichst nicht zur Weihnachtszeit aufgenommen werden. Der Trubel und die Hektik während der Vorweihnachtszeit und der Feiertage erschweren es dem Neuzugang, sich in aller Ruhe an sein neues Zuhause zu gewöhnen.