Töten auf Raten: „Catch and Release“

Neues Kampagnenmotiv zum des Tag des Fisches:
Anlässlich des Tages des Fisches (22.8.) macht der Deutsche Tierschutzbund mit einem neuen Kampagnenmotiv auf das Leiden der Fische durch das Angeln aufmerksam. Insbesondere „Catch and Release“, also das gezielte Fangen von großen Fischen, die gar nicht für die Ernährung vorgesehen sind, sondern lediglich vermessen, gewogen, fotografiert und dann wieder zurückgesetzt werden, bedeutet für viele Fische den schleichenden und schmerzvollen Tod. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass nicht wenige der lebend zurückgesetzten Fische später sterben. Der Deutsche Tierschutzbund fordert mit seinem neuen Kampagnenmotiv, dass das sogenannte „Catch and Release“ und andere tierschutzwidrige Angelmethoden endlich abgeschafft werden.

„Das Angeln von Fischen allein zum Spaß und letztlich damit fürs eigene Ego ist Tierquälerei. Fische leiden leise und deswegen fordern wir umso lauter dass das ‚Fangen und Freilassen’ von Fischen endlich beendet wird“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Der gesamte Vorgang des „Catch and Release“ ist für die Fische eine Qual. Begonnen mit dem Eindringen des Angelhakens in das empfindliche Maul oder gar den Kiemenbereich, der „Drill“, also der Kampf mit dem Fisch, der für viele Angler das eigentliche Erlebnis ausmacht, die Atemnot beim Herausnehmen aus dem Wasser bis hin zu teilweise lang andauernden Handlings an Land – etwa durch Wiegen, Messen und Fotografieren. Mit speziell hergestellten Ködern fangen die Angler z.B. gezielt kapitale Karpfen. Die Köder werden auf der Angelschnur verteilt, der Fisch verschlingt schließlich den Haken. Oft lässt sich der Angler mit seinem Fang fotografieren und in einschlägigen Zeitschriften oder im Internet veröffentlichen. Da gar nicht beabsichtigt ist, kapitale Fische zu verzehren, setzt man sie anschließend wieder ins Gewässer zurück.

„Catch and Release“ ist aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes eine Tierquälerei und ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil Fische ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch Fische ein Schmerzempfinden haben. So besitzen Fische die anatomischen und chemischen Voraussetzungen für Schmerzempfinden und für die Weiterleitung von Schmerz. Sie versuchen Schmerzreize zu vermeiden und zeigen nach Verletzungen im Maulbereich ein den Säugetieren ähnliches Schmerzverhalten.
Unsere Kampagnenseite sowie das Motiv zum Download finden Sie hier:
www.tierschutzbund.de/kampagne-catch-and-release

FAQs zu Catch and Release

Tierheimfest

Für unser am 27.09.2015 stattfindendes Tierheimfest benötigen wir Artikel für unseren Flohmarkt. Der Erlös kommt unseren Tieren zugute.
Wer sich also von gut erhaltenen Gegenständen (fast)aller Art trennen will, kann diese täglich von 8.00 Uhr – 15.00 Uhr im Tierheim Ilmenau abgeben.
 
Vielen Dank im Voraus.
 
Regina Urbatschek und das Team vom Ilmenauer Tierheim

ILMENAU: KATZE SCHWER VERLETZT DURCH ILLEGALES TELLEREISEN – PETA SETZT 1.000 EURO BELOHNUNG FÜR HINWEISE AUS

  ILMENAU / STUTTGART, 21. JULI 2015 – Fahndung nach Fallensteller: Am 1. Juli fanden Mitarbeiter der IOV Omnibusverkehr GmbH auf dem Betriebsgelände in der Unterpörlitzer Straße in Ilmenau eine schwer verletzte Katze. Das Tier war im Areal hinter der Firma mit einem Hinterbein in ein illegales Tellereisen geraten und schleppte sich mitsamt der Falle unter dem Zaun hindurch auf das Grundstück des Busunternehmens. Mitglieder des alarmierten Tierschutzvereins Ilmenau brachten die Katze zum Tierarzt – dieser konnte das Tier in einer Notoperation retten. Die Polizei Ilmenau nahm die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz auf und hat den Fall in der Zwischenzeit an die Kriminalpolizei Gotha abgegeben. Um die Suche nach dem Aufsteller der Falle zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Tierquälers führen. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenfalls die Möglichkeit sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.
 
  „Tellereisen zählen zu den brutalsten Fang- und Tötungsapparaten.
Die zuschnappenden Stahlzähne graben sich wie Messer in das Fleisch der Tiere und verursachen schwerste Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Knochen“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Obwohl die Verwendung illegal ist, werden Tellereisen immer noch von verantwortungslosen Tierquälern aufgestellt. Derartige Taten gehören mit Höchststrafe verurteilt.“
 
  Bereits seit 1995 ist der Gebrauch von Tellereisen in der Europäischen Union verboten, der Handel mit den Fallen hingegen ist paradoxerweise in Deutschland noch erlaubt.
 
  Jedes Jahr werden in Deutschland Hunde, Katzen, Vögel und andere Tiere durch legal wie auch illegal aufgestellte Fallen verstümmelt oder getötet. Aufgrund der  Qualen, die die Tiere in den Fallen erleiden, fordert PETA auch ein Verbot der legalen Fallenjagd. In Thüringen stellen die sogenannten Totschlagfallen noch immer eine gängige Jagdmethode auf Füchse und Marder dar. In Totschlagfallen werden die Tiere regelrecht zerquetscht oder verstümmelt und sterben einen langsamen Tod. Baden-Württemberg sowie Nordrhein-Westfalen haben die Jagd mit Totschlagfallen aus Tierschutzgründen mit der Einführung der neuen Jagdgesetze bereits verboten. Die Tierrechtsorganisation fordert die Landesregierung Thüringens nun dazu auf, gleichzuziehen und ebenfalls ein Verbot der Fallenjagd zu beschließen.
 
  Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach §
17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
 
  PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
  DIE SCHWER VERLETZTE KATZE IN DEM ILLEGALEN TELLEREISEN WURDE AM 1.
JULI IN ILMENAU GEFUNDEN. / © PETA
 

Gemeinsame Ferkelprotestwoche im August

GEMEINSAME PROTESTWOCHE GEGEN UNBETÄUBTE FERKELKASTRATION VOM
03.08.-09.08.2015:
 
BEI DER FERKELKASTRATION WIRD AN DER BETÄUBUNG GESPART – SPAREN SIE NICHT AN PROTEST!
 
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden hierzulande jedes Jahr mehr als 20 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein, bei vollem Schmerz.
Und das deutsche Tierschutzgesetz erlaubt diese Qual noch bis Ende 2018.
 
Noch über 3 Jahre unnötiges Leiden - und das, obwohl Alternativen schon jetzt zur Verfügung stehen - das darf nicht sein.
 
Wir fordern daher:
 
* von der Politik: Beenden Sie das Ferkelleid mit einem sofortigen Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration!
 
* vom Handel: Produkte von betäubungslos kastrierten Schweinen haben in den Regalen nichts zu suchen!
 
Mittelfristig muss komplett auf den Eingriff verzichtet werden.
 
AM 03. AUGUST 2015 STARTEN WIR UM 13 UHR MIT EINER AKTION VOR DEM KÖLNER DOM EINE DEUTSCHLANDWEITE AKTIONSWOCHE GEGEN UNBETÄUBTE FERKELKASTRATION.
 
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf unserer Website
unter: www.tierschutzbund.de/ferkelprotest

FAQs zur Ferkelkastration
Maske Ferkelprotest
Sparen Sie nicht am Protest
Ferkelkastration Alternativmethoden

Katze in Tellereisen gefangen


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